owi Praxis für Integrative Hypnosetherapie, Hypnotherapie  und Veränderungscoaching

Was sind Hypnose, Hypnosetherapie & Integrative Hypnosetherapie

owi Praxis Integrative Hypnosetherapie, Hypnose: Winterthur - Zürich

Zu Beginn einige zentrale Begriffe zur Hypnose und Hypnosetherapie

  • Autosuggestion: Form der Selbstbeeinflussung von Fühlen, Denken und Handeln.
  • Heterohypnose: Das Herbeiführen der hypnotischen Trance durch eine andere Person, etwa einen Hypnosetherapeuten oder Hypnocoach.
  • Heterosuggestion: Fremdbeeinflussung von Fühlen, Denken und Handeln, meist durch eine andere Person, Werbung, etc.
  • Hypnose (Induktion): Der Prozess oder Ablauf, durch den die hypnotische Trance eingeleitet wird.
  • Hypnose (Zustand): Ein veränderter Bewusstseinszustand, geprägt von tiefer Entspannung und fokussierter Aufmerksamkeit, der durch Umgehung des kritischen Faktors den Zugang zum Unterbewusstsein öffnet.
  • Hypnosetherapeut: Die Person, die Hypnose und den therapeutischen Prozess anleitet.
  • Hypnotisand: Die hypnotisierte Person, also Klient:in oder Patient:in.
  • Kritischer Faktor: Eine Instanz im menschlichen Bewusstsein, die den Zugang zum Unterbewusstsein kontrolliert und als „Torwächter“ fungiert.
  • Progression: Ist eine Technik, bei dem sich die Person im Zustand der Trance eine zukünftige Situation vorstellt, in der das gewünschte Therapieziel bereits erreicht ist. Anwendung: Suggestionsverstärkung, "Moments of Excellence" als emotionale Anker und zur Überprüfung der Zielvorgabe
  • Regression (R2C): Ein therapeutisches Verfahren, bei dem die Person während der hypnotischen Trance in eine frühere Lebensphase zurückgeführt wird.
  • Selbsthypnose: Ein Zustand, den sich die Person eigenständig durch eigene Techniken in hypnotische Trance versetzt.

Ich verwende zum Teil diese Begriffe, um sie nicht jedes Mal beschreiben zu müssen (Bessere Lesbarkeit durch kürzere Texte).


Die Hypnose ist im Grunde genommen keine Therapieform, sondern primär

  • die Methode (Induktion)
  • und der erreichte Zustand: die hypnotische Trance.

Es ist ein Verfahren, das uns in den natürlichen Zustand tiefster Entspannung und hoch fokussierter Konzentration versetzt, welcher von uns selbst, das heisst von unserer Psyche erzeugt wird.

Die Hypnose und Ihre Anwendungen

Die Technik der Hypnose bleibt stets gleich, unabhängig davon, ob sie therapeutisch, unterhaltend oder zu anderen Zwecken angewandt wird. Unterschiedlich sind allein der Zweck und die dahinterstehende Absicht ihrer Anwendung. Die gängigsten Anwendungsformen sind:

 

 

 

 

 

Therapeutische Hypnose:
  • Ziel: Veränderung von Verhaltensweisen, Linderung oder Aufhebung von Schmerzen, Behandlung von Ängsten, Phobien oder anderen psychischen Problemen.
  • Anwendung: Wird in einer strukturierten, professionellen Umgebung von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt.
  • Fokus: Heilung, persönliche Entwicklung, Förderung des Wohlbefindens.
Showhypnose:
  • Ziel: Unterhaltung des Publikums durch humorvolle, überraschende oder skurrile Verhaltensweisen von Hypnotisierten.
  • Anwendung: In einem Show- oder Bühnenkontext, meist mit Freiwilligen aus dem Publikum.
  • Fokus: Lachen und Staunen erzeugen.
Selbsthypnose:
  • Ziel: Eigenständige Anwendung von Hypnose zur Entspannung, Stressbewältigung oder persönlichen Zielverwirklichung.
  • Anwendung: Die Person führt die Hypnose selbst durch, um positive Veränderungen in ihrem Leben zu bewirken.
  • Fokus: Persönliche Entspannung, Schmerzmanagement oder Verhaltens- und Befindlichkeitsveränderungen.

Die Hypnosetherapie, Hypnotherapie:

- Direkte Wirksamkeitet

Die Hypnotherapie ist eine anerkannte psychotherapeutische Methode. Sie nutzt den Zustand der hypnotischen Trance für direkte Interventionen im Unterbewusstsein.

Dieser Ansatz kombiniert die Trance mit spezifischen psychotherapeutischen Methoden. So können gezielt Heilungs- und Veränderungsprozesse angestossen werden und dadurch ermöglicht sie die effektive Bearbeitung sowohl psychischer als auch psychosomatischer Themen.

Die Integrative Hypnosetherapie

- die "All in one Hypnosetherapie"

Die Integrative Hypnosetherapie stellt eine erweiterte und spezialisierte Therapieform dar. Sie verstärkt die Wirkung der klassischen Hypnosetherapie, indem sie sie in ein umfassendes methodisches Rahmenkonzept einbettet. Dieses Konzept ergänzt die Hypnosetherapie um zusätzliche Interventionsinstrumente und Methoden (wie z.B. Veränderungscoaching mit dem MEIIK-Konzept und SMART, um den Wirkungsgrad zu verstärken und die erzielten Resultate im Alltag zu stabilisieren und eine besonders nachhaltige und ganzheitliche Verbesserung der Lebensqualität zu gewährleisten.

Zusammenfassend

Die Hypnose selbst ist somit nur das Werkzeug oder der Zugang zum Unterbewusstsein. Erst die Hypnosetherapie macht sie durch die Erweiterung mit therapeutischen Interventionsmethoden zu einer wirksamen Behandlungsform. Die Integrative Hypnosetherapie ergänzt diese Anwendung, indem sie sie in ein breiteres Coaching- und Methodenkonzept einbettet und zusätzlich weitere Therapiemethoden integriert.


Was ist Hypnose – der hypnotische Trancezustand?

Hypnose ist ein heute wissenschaftlich gut erforschter natürlicher mentaler Zustand, der als hypnotischer Trancezustand bezeichnet wird. In der Hypnotherapie ermöglicht er den Zugang zum Unterbewusstsein. Entgegen häufig verbreiteten Missverständnissen ist Hypnose weder Schlaf, Bewusstlosigkeit noch Willenlosigkeit.

Hypnose – angeleitete Form der Selbsthypnose

Im Kern handelt es sich bei Hypnose um eine Selbstleistung des Klienten, die von einer erfahrenen Fachperson (z. B. Hypnosetherapeut:in) angeleitete Form der Selbsthypnose. Die hypnotisierte Person erzeugt den Trancezustand letztlich selbst. Als Analogie: Eine Sprache kann ich erlernen, sprechen muss ich sie jedoch selbst.


Ein hypothetisches Erklärungsmodell zur Funktionsweise der Hypnose:

Hypnose beginnt in der Regel mit einer sogenannten Induktion – einer Einleitungsmethode, die die Klientin bzw. den Klienten schrittweise in einen Zustand hypnotischer Trance führt. In diesem Trancezustand ist der sogenannte „kritische Faktor“ des Bewusstseins – also jene Instanz, die Informationen rational prüft und bewertet – reduziert. Dadurch ist die Person weniger geneigt, Sachverhalte überkritisch zu hinterfragen, sondern kann diese leichter und ohne Vorbehalte akzeptieren. Das Unterbewusstsein ist in diesem Zustand für Suggestionen oder neue Informationen aufnahmebereiter, da die üblichen Abwehrmechanismen in den Hintergrund treten.

Mehr zur Funktionsweise der Hypnose:

Ein vergleichbares Phänomen lässt sich im Traumzustand beobachten: Auch hier nimmt der Träumende die oftmals surrealen Inhalte des Traumerlebens in der Regel widerspruchslos hin und empfindet diese als real, ohne ihre Logik zu hinterfragen. Das Träumen gilt als eine Verarbeitungsfunktion des Unbewussten; während des Schlafes sind unbewusste Inhalte zugänglich, während bestimmte kognitive Kontrollmechanismen herabgesetzt sind.

Auf ähnliche Weise ermöglicht die hypnotische Trance einen erweiterten Zugang zum Unterbewusstsein: Kritische Instanzen treten in den Hintergrund, sodass Suggestionen – gezielte Botschaften oder innere Bilder – direkt auf das Unbewusste wirken können. Dadurch lassen sich gezielt neue Denk- und Verhaltensmuster aktivieren und Ängste, Blockaden oder psychosomatische Symptome auflösen.


 Das Zusammenspiel der Bewusstseinsebenen und der kritische Faktor – aus Sicht der Hypnose

In der Hypnose unterscheiden wir drei Bewusstseinsebenen des Geistes, die unterschiedlich arbeiten, aber miteinander verbunden sind. Entscheidend dabei ist auch der sogenannte „kritische Faktor“, der wie ein Torwächter zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein wirkt.

        Ein vereinfachtes, hypothetisches Bewusstseinsmodell

Bewusstsein – Wachbewusstsein der „verstandesgesteuerte“ Teil

Funktion: Das Bewusstsein ist zuständig für das logische Denken, die Planung, das Urteilen, und für das, was wir in einem bestimmten Moment willentlich wahrnehmen oder entscheiden...

Bewusstsein der „verstandesgesteuerte“ Teil

Typische Inhalte:

  • Logik und Rationalität
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Willen - Willentliche Entscheidungen
  • Analytisches und sprachliches Denken

In der Hypnose:
Willenskraft ist hier „zu Hause“. Aber: Sie verliert jedoch auf Zeit gegen tieferliegende Gewohnheiten, wenn sie gegen unbewusste Muster ankämpfen muss. Das ist z. B. der Grund, warum man sich etwas „fest vornehmen“ kann – und es trotzdem nicht umsetzt.


Der kritische Faktor der innere „Filter“

Funktion: Der kritische Faktor ist eine Art innerer Torwächter zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Er überprüft neue Informationen, Erfahrungen und Suggestionen auf ihre „Glaubwürdigkeit“ oder „Gefahr“...

Der kritische Faktor...

Funktion: Der kritische Faktor ist eine Art innerer Torwächter zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Er überprüft neue Informationen, Erfahrungen und Suggestionen auf ihre „Glaubwürdigkeit“ oder „Gefahr“. Nur, was akzeptabel erscheint, gelangt weiter, ins Unterbewusstsein.

Beispiel: Wenn dir jemand sagt: „Du bist ganz ruhig und sicher“, aber du bist innerlich angespannt, dann wird diese Botschaft vom kritischen Faktor abgelehnt – sie passt nicht zu deinem aktuellen Erleben.

In der Hypnose: Der kritische Faktor wird in Trance umgangen oder beruhigt – und mach dadurch die Hypnosetherapie erst möglich.

Das Unterbewusstsein – der „emotionale Speicher“

Funktion: Das Unterbewusstsein ist der Bereich, in dem Erfahrungen, Emotionen, Gewohnheiten und Überzeugungen gespeichert sind. Es ist schnell, emotional und bildhaft – und beeinflusst unser Verhalten viel stärker, als uns oft bewusst ist...

Das Unterbewusstsein ...

Typische Inhalte:

  • Langzeitgedächtnis
    • Emotionen und Affekte
    • Inneres Selbstbild und Glaubenssätze
    • Kreativität und Intuition
  • Langfristige Verhaltenssteuerung
    • Automatische Reaktionen (z. B. Angst, Vermeidung)
    • Gewohnheiten und Routinen
  • Verhalten bei Veränderungsversuchen
    • Träge, "faul"

In der Hypnose: Hier findet die eigentliche Veränderungsarbeit statt. Durch Trance wird der Zugang erleichtert, und Suggestionen können neue positive Muster anstossen – ohne Widerstand durch den kritischen Faktor.


Das Unbewusste – der „tiefe Hintergrund“

Funktion: Das Unbewusste umfasst Funktionen, die ausserhalb unserer bewussten Kontrolle liegen oder autonom ablaufen – aber trotzdem auf unser Erleben und Verhalten einwirken können.

Das Unbewusste ...

Typische Inhalte:

  • Autonome Körperfunktion (Atmung, Blutdruck, Verdauung, etc.),
  • Körperspeicherungen,
  • Schutzmechanismen,
  • Immunsystem, ...

In der Hypnose: In tiefen Trancezuständen kann auch auf diese Ebene indirekt eingewirkt werden.

Zusammenfassend aus Sicht der Hypnose

Der Wille ist zwar im bewussten Denken verankert, doch in über 90 % der Fälle wird er massgeblich vom Unbewussten beeinflusst. Deshalb bleiben viele Veränderungsversuche lediglich "gute Vorsätze", ohne dass tatsächlich eine Wandlung erfolgt.

Häufig trägt das Unterbewusstsein den bewussten Entschluss nicht mit oder bremst ihn im ungünstigsten Fall sogar aus. Es besteht keine Kongruenz zwischen Unterbewusstsein und dem bewussten Entschluss zur Veränderung.

Die hypnotische Trance eröffnet die Möglichkeit, den sogenannten „kritischen Faktor“ – jenen inneren Filter, der neue Impulse zur Veränderung oft blockiert – gezielt zu umgehen. Mithilfe von Hypnose lässt sich die „alte Programmierung“ im Unterbewusstsein an die neue Ausrichtung, den bewussten Willensentscheid anpassen; so können auch hartnäckige Widerstände nachhaltig aufgelöst werden.  

Dadurch entfaltet sich die Willenskraft in ihrer vollen Stärke, und echte Veränderungen werden möglich – nicht durch blosse Entschlüsse von aussen, sondern durch eine tiefgreifende Wandlung von innen heraus.


Der Ablauf der Hypnosetherapiesitzung

Eine Hypnosetherapie - bezieht sich auf die Nutzung des hypnotischen Trancezustandes für therapeutische Prozesse, mit dem Ziel wie: die Ursache von Beschwerden, destruktiven Handlungsmuster aufzulösen oder zur Förderung persönlicher Veränderungen.

Der jeweilige Ablauf einer Hypnosebehandlung kann je nach Therapeut und den spezifischen Bedürfnissen des Klienten variieren.

1 - 3: Die Phase der Vorabklärungen
  1. Abklärung der Rahmenbedingungen
    In dieser ersten Phase werden die praktischen Rahmenbedingungen der Therapie besprochen, wie etwa die voraussichtliche Dauer und die Anzahl der benötigten Sitzungen, die anfallenden Kosten, Absagebedingungen sowie spezifische Erwartungen seitens des Klienten hinsichtlich der Therapie. Der Klient erhält alle notwendigen Informationen, um sich im gesamten Prozess sicher und wohl zu fühlen, was eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit darstellt.

  2. Anamnese, Zielklärung und Priorisierung
    Im Vorgespräch widmet sich der Therapeut intensiv der Anamnese des Klienten. Dabei werden Fragen zur persönlichen Lebensgeschichte, aktuellen Herausforderungen und den spezifischen Anliegen des Klienten gestellt. Die Themen können vielfältig sein – von Ängsten, Suchtproblemen und Stress bis hin zu körperlichen Beschwerden oder Fragen zur persönlichen Weiterentwicklung. Der Therapeut erfasst nicht nur die Symptome, sondern auch deren tiefere Ursachen und die Auswirkungen auf das Leben des Klienten.
    Das Ziel dieses Gesprächs ist es, gemeinsam mit dem Klienten klare, realistische Ziele für die Hypnosesitzung zu definieren. Der Therapeut unterstützt den Klienten dabei, diese Ziele präzise zu formulieren, zu priorisieren und in umsetzbare Schritte zu unterteilen. Je konkreter und zielgerichteter die Formulierung der Ziele ist, desto effizienter und erfolgreicher kann die Hypnosesitzung ausgerichtet werden.
    Ein konkretes Ziel könnte beispielsweise lauten: „Ich möchte meine Prüfungsangst überwinden, um ruhig und fokussiert zu bleiben“, anstelle eines vagen Ziels wie „Ich möchte weniger ängstlich sein“.

  3. Das hypnosetherapeutische Vorgespräch
    Das Vorgespräch dient dazu, dem Klienten ein klares Verständnis von Hypnose und ihrem Ablauf zu vermitteln. Häufig bestehen Missverständnisse oder Ängste in Bezug auf Hypnose, daher ist es entscheidend, dem Klienten eine fundierte Vorstellung zu geben. Der Therapeut erklärt, dass Hypnose ein natürlicher Zustand der Entspannung und fokussierten Aufmerksamkeit ist, in dem der Klient stets die Kontrolle behält.
    Es wird betont, dass Hypnose keine „magischen“ oder manipulativen Elemente beinhaltet und der Klient niemals zu etwas gedrängt werden kann, was er nicht möchte.
4 - 6: Die therapeutischen Phasen
  1. Induktion (Einleitung) der Hypnose
    Der Therapeut führt den Klienten in einen entspannten Zustand, häufig unterstützt durch eine beruhigende und gleichmässige Sprache, sodass der Klient sich vollständig entspannen kann. Abhängig von der gewählten Methode der Hypnose wird der Therapeut gezielt eine Induktionsmethode auswählen, die den Klienten in den gewünschten hypnotischen Zustand führt.

  2. Therapeutische Arbeit im hypnotischen Zustand
    Sobald der Klient sich im hypnotischen Zustand befindet, beginnt der Therapeut mit der gezielten therapeutischen Arbeit, die auf die spezifische Problematik des Klienten ausgerichtet ist. Dies kann beispielsweise die Arbeit mit Angstthemen sein, wobei der Therapeut positive Suggestionen verwendet, um die Angst in eine weniger belastende Form zu transformieren oder den Klienten dabei zu unterstützen, die ursprünglichen Ursachen der Angst zu erkennen und zu bearbeiten. Der hypnotische Zustand ermöglicht eine tiefere Verarbeitung von emotionalen und mentalen Blockaden, die im Wachzustand schwer zugänglich sind.

  3. Auflösung des hypnotischen Zustandes und Nachbesprechung
    Am Ende der Sitzung wird der Klient behutsam aus der Hypnose zurückgeführt, sodass er sich wieder vollständig in seinem gewohnten Zustand befindet. Anschliessend folgt eine Nachbesprechung, in der der Klient seine Erfahrungen während der Sitzung reflektiert und der Therapeut mit ihm die nächsten Schritte und weiteren Therapieziele bespricht. Diese Nachbesprechung ist von zentraler Bedeutung, um den Verlauf der Therapie kontinuierlich zu evaluieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Beispiele für die erfolgreiche Anwendung der Hypnosetherapie:

  • Sucht: Nikotin, sich das Rauchen abgewöhnen, Alkohol, Essen, etc.,
  • der Angstbewältigung, z.B. Prüfungsangst, Flugangst, enge Räume (Lift, Tunnel, Seilbahn, …) grosse Höhen, Soziophobien, Angst vor Hunden, etc.,
  • der Schmerzreduzierung,
  • dem Abbau von Spannungszuständen,
  • dem Auflösen von negativen Glaubenssätzen,
  • beim Abnehmen,
  • bei verschiedenen Formen von Störungen und Blockaden,
  • bei der Stärkung der Motivation,
  • bei der Veränderung von Gewohnheiten,
  • der Auflösung von Traumata,
  • weiter Informationen
Der Ablauf der Hypnosebehandlung - www.hypnose-hilfe.ch

Die integrative Hypnosetherapie ist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren

Motivation, Selbstreflexion und aktives Mitwirken sind die Grundpfeiler für eine erfolgreiche Hypnosetherapie. Wenn Du diese mitbringen, hast Du besten Voraussetzungen, dass Deine nachhaltige Veränderung Realität wird und auch bleibt.

Eine Auswahl der Methoden und Techniken der Integrativen Hypnosetherapie

Eine Auswahl der Methoden der integrativen Hypnosetherapie (mit bestehenden und ergänzenden Methoden)
  • Desensibilisierung und Neuausrichtung: Bei der Behandlung von Ängsten, Phobien oder Traumata wird der Klient in der Trance mittels Regression schrittweise mit dem ursächlichen Ereignis konfrontiert. So kann er in einem absolut geschützten Rahmen die damit verbundenen, negativen Emotionen abbauen und eine neue, gesunde emotionale Reaktion etablieren.
  • Energetische Harmonisierung – den Körper als Anker nutzen: In meiner Arbeit nutze ich gezielt energetische Techniken aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und den Meridian-Energie-Techniken (MET). Sie dienen dazu, emotionale Blockaden sanft aufzulösen und den natürlichen Energiefluss im Körper zu regulieren.
    Dafür stimulieren wir psychisch-emotional wirksame Energie- und Triggerpunkte der Akupunktur – entweder durch sanftes Beklopfen, leichtes Drücken oder mithilfe von Softlaser oder Ohrakupunktur mit Laser.
    Diese Punkte können auch als Ankerpunkte zur sofortigen Abrufung positiver emotionaler Zustände ("Moments of Excellence") eingesetzt werden. Neurobiologisch sprechen wir dabei das körpereigene Belohnungssystem an: Es werden Botenstoffe wie Endorphine und Serotonin aktiviert.
    Gleichzeitig nutzen wir die klassische Wirkung als Akupunkturpunkt, um den Energiefluss zu regulieren und tiefsitzende Blockaden zu lösen.
  • Konfrontationsmethoden werden eingesetzt, um Ängste und belastende Erlebnisse zu verarbeiten, wobei er schrittweise mit angstauslösenden Situationen konfrontiert wird. Die Konfrontation erfolgt imaginativ (in der Vorstellung), um dadurch eine mentale Immunität aufzubauen. Positive Suggestionen unterstützen dabei den Abbau der Angstreaktion. Diese Methode ermöglicht eine sichere, kontrollierte Konfrontation, bei der der Patient die Intensität mitbestimmt und so Ängste schrittweise überwinden kann.
  • Leinwand-Technik – Imagination - Visualisierung: Die behandelte Person stellt sich unter Hypnose eine gesunde Verhaltensweise oder einen gewünschten Zustand auf einer imaginären weissen Leinwand vor und lässt verschiedene Szenen kreativ ablaufen, frei von belastenden Mustern.
  • Mental Sparring ist ein mentales Training, das unter realitätsnahen, oft stressigen Bedingungen neue Reaktionsmuster übt. Ziel ist es, schnelle, souveräne und reflexartige Handlungsmuster zu entwickeln, um Fehlreaktionen und Kurzschlussentscheidungen zu vermeiden. Es stärkt die mentale Flexibilität und fördert effizientes Verhalten in belastenden Situationen.
  • Metaphern, Geschichten und Bildern: Das Unterbewusstsein reagiert oft besser auf bildhafte Sprache und Symbole als auf direkte Anweisungen. Therapeuten erzählen deshalb Geschichten oder nutzen Metaphern, die dem Klienten helfen, Lösungen und Ressourcen zu finden, ohne das Problem direkt anzusprechen.
  • Regression und Progression: Bei der Regression reist die behandelte Person in der Trance gedanklich in die Vergangenheit, um traumatische oder prägende Erlebnisse zu verarbeiten und aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Progression hingegen ermöglicht eine Reise in die Zukunft, um gewünschte Ziele zu visualisieren und Verhaltensänderungen zu erproben.
  • Ressourcen-Aktivierung: Diese Technik zielt darauf ab, positive Erinnerungen (Moment of Excellence), Fähigkeiten und Stärken des Klienten im Unterbewusstsein zu aktivieren und zu verstärken. Durch die Vorstellung eines "sicheren Ortes" oder das Hervorrufen von Momenten der Stärke wird das Selbstvertrauen gestärkt.
  • Persönlichkeitsanteile und ihre inneren Dialoge: Basierend auf dem Konzept «das innere Komitee / Team» oder Persönlichkeitsaufstellung ermöglicht das Erleben von Problemen der "inneren Zerrissenheit" im Hier und Jetzt der Sitzung, mit dem Ziel der Konsensfindung und Ausrichtung der Persönlichkeitsanteile auf eine gemeinsame Linie.
  • Selbstregulationsförderung: Diese Methode zielt darauf ab, den entspannten Trancezustand zu trainieren und zu verankern, beispielsweise um Stressreaktionen oder psychosomatische Beschwerden besser zu steuern.
  • Suggestionen: Dies ist die grundlegendste Methode. Der Therapeut gibt dem Klienten in Trance gezielte verbale Anweisungen oder Sätze (Suggestionen), um bestimmte Verhaltensweisen, Überzeugungen oder Empfindungen zu beeinflussen. Ein Beispiel wäre die Suggestion, Schmerzen zu reduzieren oder eine positive Einstellung zu stärken.
  • Systemische Ansätze: Die Integration systemischer Therapiekonzepte (systemische Aufstellung). Dabei wird nicht nur der Einzelne betrachtet, sondern auch sein soziales Umfeld. Es geht darum, das Zusammenspiel zwischen dem Klienten und seinen Beziehungen zu verstehen und innerhalb dieses Systems positive Veränderungen zu bewirken.
  • Traumatherapie mittels EMDR unterstützt die Traumaverarbeitung, indem sie Entspannung fördert, Reizüberflutung mindert und Ressourcen stärkt, um traumatische Erinnerungen zu verarbeiten.

 

Anwendungsbeispiele der Integrativen Hypnosetherapie anhand der Behandlung von:

Angststörungen, Phobien, Panikattacken uns Zwangsstörungen.

Bei der Behandlung von Angststörungen, Phobien, Panikattacken uns Zwangsstörungen kommen je nach Situation unterschiedliche Techniken zu Anwendung.

Bearbeitung von Traumata und Ursprungserfahrungen

Viele Ängste, Phobien  und Panikattacken sind das Ergebnis von negativen Erfahrungen oder traumatischen Erlebnissen, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Diese Erfahrungen haben sich oft tief im Unterbewusstsein eingegraben und auch noch Jahre später tiefe Ängste hervorrufen...

Bearbeitung von Traumata, Ursprungserfahrungen
  • Traumabearbeitung: In der Hypnosetherapie können diese belastenden Erlebnisse sanft bearbeitet werden. Der Therapeut kann helfen, die Trauma-Erinnerung neu zu verarbeiten, sodass sie weniger emotional belastend wird und keine Angst mehr auslöst.
  • Ressourcen aktivieren: Hypnose kann auch dazu verwendet werden, innere Ressourcen wie Selbstvertrauen und Resilienz zu aktivieren, die helfen, mit den traumatischen Erfahrungen besser umzugehen.
Hypnosetherapie mit Hypnosetherapie mit Induktion der Hypnose - owi Praxis für Integrative Hypnosetherapie und Veränderungscoachingnduktion der Hypnose - www.hypnose-hilfe.ch

Verarbeitung von Stressoren und Auslösern

Oft sind Ängste und Phobien mit bestimmten Auslösern verbunden, sei es eine konkrete Situation (z.B. das Fahren auf einer Autobahn) bei Personen mit Fahrangst oder ein bestimmtes Objekt (z.B. Begegnung mit Hunden) bei Personen mit negativen "Hundeerfahrungen" oder erlernter Übervorsicht "Hunde sind gefährlich". Hypnosetherapie kann helfen, diese Auslöser...

Fortsetzung: Verarbeitung von Stressoren und Auslösern

Oft sind Ängste und Phobien mit bestimmten Auslösern verbunden, sei es eine konkrete Situation (z.B. das Fahren auf einer Autobahn) bei Personen mit Fahrangst oder ein bestimmtes Objekt (z.B. Begegnung mit Hunden) bei Personen mit negativen "Hundeerfahrungen" oder erlernter Übervorsicht "Hunde sind gefährlich". Hypnosetherapie kann helfen, diese Auslöser auf eine neue Weise wahrzunehmen und mit ihnen anders umzugehen. In Hypnose kann der Klient lernen, den Stress zu reduzieren, der durch diese Auslöser hervorgerufen wird.

  • Konfrontation mit der Angst: In einem sicheren, entspannten Zustand kann der Klient unter Anleitung des Hypnotherapeuten in die angstauslösende Situation eintauchen. Durch wiederholte, kontrollierte Exposition in der Hypnose wird die Angst allmählich reduziert (ähnlich der Konfrontationstherapie in der kognitiven Verhaltenstherapie, aber unter Hypnose oft intensiver und mit einer stärkeren Entspannung verbunden).

Umstrukturierung der Ängste & negativen Gedanken

Ein wichtiger Aspekt von Ängsten und Phobien sind die negativen Gedanken und Überzeugungen, die sie auslösen...

Fortsetzung: Umstrukturierung der Ängste & negativen...

Ein wichtiger Aspekt von Ängsten und Phobien sind die negativen Gedanken und Überzeugungen, die sie auslösen. Zum Beispiel kann jemand, der an einer sozialen Phobie leidet, glauben, dass er ständig negativ bewertet wird, was die Angst vor sozialen Situationen verstärkt.

  • Positive Suggestionen: In der Hypnose können die alten, blockierenden Gedanken durch positive und beruhigende Suggestionen ersetzt werden. So könnte der Therapeut dem Klienten helfen, zu glauben, dass er in sozialen Situationen ruhig, sicher und kompetent ist.
  • Neuprogrammierung des Unterbewusstseins: Die Hypnose kann auch genutzt werden, um tief verwurzelte Glaubenssätze zu verändern, z.B. „Ich bin unsicher“ oder „Ich kann nicht kontrollieren, was passiert“, und sie durch hilfreiche, selbststärkende Überzeugungen zu ersetzen.

Stärkung des inneren Sicherheitsgefühls

Panikattacken entstehen oft durch das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren...

Fortsetzung: Stärkung des inneren Sicherheitsgefühls

Panikattacken entstehen oft durch das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Der Körper reagiert auf eine vermeintliche Bedrohung, und der Geist schaltet auf „Kampf oder Flucht“. In Hypnose kann dieses Gefühl des Kontrollverlusts angegangen werden, indem dem Klienten beigebracht wird, wie er bewusst das Gefühl von Kontrolle zurückgewinnen kann.

  • Selbstwirksamkeit und Kontrolle: Der Hypnotherapeut kann dem Klienten helfen, sich vorzustellen, wie er die Kontrolle über seine Körperreaktionen zurückgewinnt, was zu einem Gefühl der Sicherheit und Selbstwirksamkeit führt.

Entspannungsförderung und Körperbewusstsein

Panikattacken und Ängste gehen oft mit einer Überstimulation des sympathischen Nervensystems einher, was den Körper in ständigen Alarmzustand versetzt...

Fortsetzung: Entspannungsförderung und Körperbew...

Panikattacken und Ängste gehen oft mit einer Überstimulation des sympathischen Nervensystems einher, was den Körper in ständigen Alarmzustand versetzt. In Hypnose können Entspannungsprozesse und Techniken zur Stressbewältigung integriert werden, die dem Klienten helfen, auch in stressigen Momenten ruhig zu bleiben.

  • Regulation des Nervensystems: Hypnose hilft, das parasympathische Nervensystem zu aktivieren (die „Ruhe- und Verdauungs-Phase"), was zu einer tiefen Entspannung führt. Menschen, die unter ständiger Angst oder Panikattacken leiden, lernen, diese körperlichen Reaktionen zu kontrollieren.
  • Progressive Muskelentspannung: Ein Bestandteil der Hypnotherapie kann auch eine körperliche Entspannung beinhalten, bei der die Muskeln gezielt entspannen und die Körperwahrnehmung geschult wird. Das hilft, die Anspannung, die bei Angst und Panik entsteht, zu reduzieren.

Veränderung von Erwartungsängsten

Viele Menschen mit Phobien oder Angststörungen haben irrationale Ängste über zukünftige Ereignisse, die in der Regel nicht realistisch sind...

Fortsetzung: Veränderung von Erwartungsängsten...

Viele Menschen mit Phobien oder Angststörungen haben irrationale Ängste über zukünftige Ereignisse, die in der Regel nicht realistisch sind. Beispielsweise befürchten sie, in einer Situation die Kontrolle zu verlieren oder in einem sozialen Kontext negativ bewertet zu werden.

  • Zukunftsvisionen verändern: In der Hypnose können diese negativen Zukunftsbilder durch positivere Szenarien ersetzt werden. Der Klient kann lernen, sich vorzustellen, wie er erfolgreich und ruhig mit angstauslösenden Situationen umgeht, wodurch seine Erwartungshaltung verändert wird.

Verstärkung von Ressourcen und innerer Stärke

Ein weiteres Ziel der Hypnosetherapie ist es, die inneren Ressourcen des Klienten zu stärken...

Fortsetzung: Verstärkung von Ressourcen und innerer...

Ein weiteres Ziel der Hypnosetherapie ist es, die inneren Ressourcen des Klienten zu stärken. Dies sind Fähigkeiten, die in früheren Lebensphasen vielleicht nicht ausreichend genutzt wurden, aber hilfreich sind, um Ängste zu überwinden.

  • Positive Erinnerungen aktivieren: Der Therapeut kann den Klienten dazu anregen, sich an Momente in seinem Leben zu erinnern, in denen er sich stark, sicher und ruhig fühlte. Diese Erinnerungen können dann als Ressource genutzt werden, um auch in stressigen oder ängstlichen Momenten auf das Gefühl der Stärke und Sicherheit zurückzugreifen.

Schwerpunkte der Integrativen Hypnosetherapie

  • Überwindung therapeutischer Blockaden:
    Ziel ist es, hinderliche innere Widerstände und Blockaden, die den therapeutischen Prozess erschweren, dessen Wirksamkeit einschränken oder eine nachhaltige Veränderung verhindern, gezielt zu identifizieren und aufzulösen.
  • Beschleunigung von Veränderungs- und Heilungsprozessen:
    Durch die Nutzung hypnotischer Techniken kann der therapeutische Prozess oftmals deutlich verkürzt und effizienter gestaltet werden, sodass gewünschte Veränderungen schneller und nachhaltiger erreicht werden.
  • Nachhaltige Verankerung von Heilimpulsen im Unterbewusstsein:
    Hypnose ermöglicht es, positive Impulse und neue Verhaltensmuster tief im Unterbewusstsein zu verankern, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen und stabilen Veränderung deutlich erhöht wird.
  • Desensibilisierung und Bearbeitung traumatischer Erlebnisse:
    Traumatische Erfahrungen können im geschützten Rahmen der Hypnose behutsam bearbeitet und ihre emotionale Intensität reduziert werden. Dadurch wird eine Entlastung und eine verbesserte Lebensqualität für die Betroffenen ermöglicht.
  • Auflösung von einschränkenden Glaubenssätzen und Verhaltensmustern:
    Die Hypnosetherapie unterstützt Klientinnen und Klienten dabei, limitierende Überzeugungen und blockierende Muster zu erkennen und nachhaltig zu transformieren.
  • Stärkung und Aktivierung von Ressourcen:
    Neben der Bearbeitung von Problemen steht auch die Aktivierung persönlicher Ressourcen, die Förderung von Selbstvertrauen und die Stärkung der individuellen Selbstheilungskräfte – Immunsystems im Vordergrund.

Insgesamt bietet die Integrative Hypnosetherapie ein wirkungsvolles Instrumentarium, um tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen im emotionalen, kognitiven und körperlichen Bereich zu ermöglichen.


Was sind

Hypnose und integrative Hypnosetherapie?