Trancezustände, Hypnose, Hypnotherapie und Integrative Hypnosetherapie
owi Praxis Integrative Hypnosetherapie, Hypnose: Winterthur - Zürich
Trance-Zustände – Was sie sind und wie sie wirken können
Trancezustände sind besondere Bewusstseinszustände, die sich deutlich vom normalen Wachzustand unterscheiden. Sie entstehen, wenn die Aufmerksamkeit stark auf etwas Bestimmtes gerichtet ist – zum Beispiel auf eine innere Vorstellung, eine Bewegung, Musik oder eine Stimme – und dabei der kritische, logisch denkende Teil des Verstandes in den Hintergrund tritt. In einem solchen Zustand treten alltägliche Gedanken, Sorgen oder Ablenkungen zurück. Das kann zu tiefer Entspannung führen und gleichzeitig die Offenheit für innere Erfahrungen oder hilfreiche Impulse erhöhen.
Formen von Trancezuständen
Trance ist nichts Mystisches – es ein "Bewusstseinszustand". Viele Menschen erleben sie ganz natürlich im Alltag, ohne es so zu nennen. Trancezustände können je nach Situation und Tiefe in unterschiedliche Formen schieden werden:
- Alltagstrance
Diese leichten Trancezustände kennen viele: Tagträumen, in Gedanken versinken, „automatisches“ Autofahren, sich ganz in Musik oder ein Buch vertiefen. Die Umgebung tritt in den Hintergrund, die Aufmerksamkeit ist wie gebündelt...
- Alltagstrance
Diese leichten Trancezustände kennen viele: Tagträumen, in Gedanken versinken, „automatisches“ Autofahren, sich ganz in Musik oder ein Buch vertiefen. Die Umgebung tritt in den Hintergrund, die Aufmerksamkeit ist wie gebündelt. - Hypnotische Trance
Die hypnotische Trance ist ein Zustand tiefer, gezielt eingeleiteter Entspannung und fokussierter Aufmerksamkeit.
Während dieses Prozesses kommen Körper und Geist zur Ruhe. In diesem entspannten Zustand ist das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig für positive Suggestionen – also innere Bilder, Gedanken oder Sätze. Genau diese erhöhte Aufnahmefähigkeit nutzt die Hypnotherapie und die Integrative Hypnosetherapie für therapeutische Zwecke. - Meditative Trance
Ähnlich wie bei der Hypnose kann durch Meditation ein veränderter Zustand entstehen – oft durch ruhige Atmung, Achtsamkeit oder Konzentration auf einen Gedanken, ein Bild oder einen Klang. - Schamanische oder rituelle Trance
In manchen Kulturen oder spirituellen Traditionen werden Trancezustände durch rhythmische Musik, Trommeln, Tanz oder Gesang erreicht. Sie ermöglichen oft intensive innere Bilder oder emotionale Erlebnisse. - Pathologische Trancezustände
Es gibt auch Trancezustände, die unfreiwillig auftreten – etwa bei bestimmten psychischen Erkrankungen. In der Beratung oder Therapie wird dabei natürlich achtsam darauf geachtet, in welchen Kontexten Trance hilfreich ist. - Psychedelische Trancezustände
Ein veränderter Bewusstseinszustand – also auch eine Form von Trance – kann durch bestimmte psychoaktive oder psychedelische Substanzen hervorgerufen werden.
Was löst ein Trancezustand aus?
Ein Trancezustand kann auf ganz unterschiedliche Weise entstehen – bewusst oder unbewusst:
- Selbst herbeigeführt
Zum Beispiel durch ruhiges Atmen, innere Bilder, Meditation, Entspannungsübungen oder Tagträume...
- Selbst herbeigeführt
Zum Beispiel durch Selbsthypnose, ruhiges Atmen, innere Bilder, Meditation, Entspannungsübungen oder Tagträume. - Durch Begleitung von aussen (Hypnose)
Zum Beispiel durch Hypnose oder geführte Imagenationen, bei denen eine andere Person (z. B. der Hypnosetherapeut) mit Stimme, Sprache und inneren Bildern die Trance herbeiführt. - Durch rhythmische Reize
Wiederholte Töne, Bewegungen oder Musik – vor allem, wenn sie monoton und regelmässig sind – können Trance fördern. - Im Alltag
Bei automatischen Handlungen wie Autofahren, Spazierengehen oder Putzen kann sich der Geist manchmal wie von selbst in eine leichte Trance bewegen. - Durch besondere psychische Zustände
Manche Menschen erleben Tranceähnliches bei bestimmten Erkrankungen, etwa durch hohe seelische Belastung oder in dissoziativen Zuständen. In der Therapie ist es wichtig, diese Phänomene sicher einzuordnen. - Psychedelische Trancezustände
Ein veränderter Bewusstseinszustand – also auch eine Form von Trance – kann durch bestimmte psychoaktive oder psychedelische Substanzen hervorgerufen werden.
Dazu zählen zum Beispiel:- Psilocybin (in sogenannten „Magic Mushrooms“),
- LSD,
- Ayahuasca (ein pflanzlicher Sud, traditionell aus dem Amazonasraum). Mescalin (enthalten in Peyote- oder San-Pedro-Kaktus),
- DMT,
Bei dieser Form Tranceauslösung besteht bei unsachgemässer Anwendung ein erhebliches Risiko für psychische Überforderung, Angstzustände oder sogenannte „Bad Trips“. Besonders bei bestehender psychischer Vorbelastung, instabilen Persönlichkeitsanteilen oder ungünstigem Umfeld kann ein solcher Zustand traumatisch wirken.
Woran erkenne ich einen Trancezustand?
Trance kann sich bei jeder Person unterschiedlich anfühlen. Typische Anzeichen sind:
- das Gefühl, „weg“ oder „woanders“ zu sein...
- das Gefühl, „weg“ oder „woanders“ zu sein,
- verändertes Zeitempfinden (die Zeit vergeht langsamer oder schneller),
- ein „Filter“ gegenüber Aussenreizen,
- körperliche Entspannung oder ein Gefühl von Schwere bzw. Leichtigkeit,
- starke innere Bilder oder Gedanken,
- manchmal veränderte Emotionen oder sogar kurze Halluzinationen (z. B. Lichtblitze, Farben, Geräusche), etc.
Wozu kann hypnotische Trance hilfreich sein?
In einem sicheren, geschützten Rahmen – wie der Therapie oder in der Beratung – ist Trance eine wertvolle Unterstützung, um die Ursachen und Auslöser von Beschwerden (Ängste, Schmerzen, destruktive Verhaltensmuster, etc.) aufzulösen oder deren Symptome abzuschwächen.